Anpfiff! Grätsche!

Was macht ihr hier eigentlich?

Wir, das sind Olli und Max, betreiben diesen Podcast, der sich in unregelmäßigen Abständen mit den Belangen des FC Rot-Weiß Erfurt herumschlägt. Dabei analysieren wir meistens den aktuellen Spieltag, blicken auf den kommenden voraus oder kommentieren, was abseits des Platzes passiert.

Und ihr seid?

Wir sind Teil des RWE-Medienteams, arbeiten außerhalb der Fußballwelt aber in unterschiedlichen Berufen. Während Olli sich zum Sportreporter mausert, ist Max für den Webshop eines mittelständischen Unternehmens tätig. Unsere gemeinsame Leidenschaft für den für Fußball im Allgemeinen und für den RWE im Speziellen hat uns zusammengeführt. Produziert wird unser Gequatsche von Ronny – seines Zeichens ebenso Teil des RWE-Medienteams. Die wundervolle Website, auf der Ihr jede Folge online findet, wurde uns von Fan und RWE-Freund André zur Verfügung gestellt.

Wer grätscht nach dem Anpfiff?

Werte Damen, werte Herren, sammeln Sie sich und lassen Sie michhebestreit die glorreiche Geschichte des Ronny „Fußballgott“ Hebestreit erzählen. Ein Erfurter Jung, ein Urgestein, der zweiterfolgreichste rot-weiße Torschütze aller Zeiten, ein Kopfball-ungeheuer, ein ständiger Unruheherd im Strafraum. Es begab sich zu einem Spiel gegen die Unaussprechlichen aus dem Saaletal. Ein Spiel, das das Wort Derby verdient. Ein Spiel, in dem es seit jeher um mehr geht als drei Punkte, Sieg oder Niederlage. Es sollte an diesem Abend ein Thüringen-Pokalspiel sein, das unseren Erfurter Helden zur Legende werden ließ. Alles war vorbereitet für ein Fußballfest der besonderen Art. Das Stadion voll, die Stimmung prächtig. Noch einmal blickte der Schiedsrichter auf seine Uhr, nahm die Pfeife in den Mund und startete dieses Spiel der Spiele. Torsten Z. – oder sollten wir ihn lieber T. Ziegner nennen? – berührte den Ball, um ihn wie üblich zu seinem Mitspieler zu passen, als er bereits den kalten, angsteinflößenden Atem unseres Helden spürte. Mit unbändigem Willen, mit Leidenschaft, mit allem, was er hatte, versuchte Hebestreit so schnell wie möglich an das heißbegehrte Spielgerät zu gelangen. Voller Grazie und Eleganz setzte er zur Grätsche an, einer Grätsche, wegen der, so sagt man, Torsten Z. noch heute an Alpträumen leidet. Nur um Haaresbreite verfehlte unser Held sein Ziel und traf dafür besagten Gegenspieler. Der Schiedsrichter jedoch legte diese Heldentat als Foul aus und bestrafte den Fußballgott – trotz eindeutiger, gestenreicher Unschuldsbekundung – mit einer gelben Karte. Und nun, Jahre später, steht uns diese Szene Namenspate.

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